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Die ersten Frauen in der Deutschen Chemischen Gesellschaft
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Frauen sind in der Deutschen Chemischen Gesellschaft im 19. Jahrhundert unterrepräsentiert. Ein Blick auf die Gründe dafür und auf drei Frauen, die dennoch Mitglieder waren.
Derzeit sind rund 30 Prozent der Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Chemiker Frauen. Die Motive für ihre Mitgliedschaft sind die gleichen wie die ihrer männlichen Kollegen: Sie schätzen die GDCh als Netzwerk für Ausbildung und Beruf, das fachlichen Austausch, Zusammenarbeit und internationale Kommunikation ermöglicht.
Wie war das bei der GDCh-Vorgängergesellschaft, der Deutschen Chemischen Gesellschaft (DChG, gegründet 1867)?
Bei der Gründung der DChG wurden Statuten beschlossen, denen zufolge die Gesellschaft aus Ehrenmitgliedern, in Berlin wohnenden und auswärtigen Mitgliedern sowie „Teilnehmern“ bestehen sollte – Personen, die sich über chemische Probleme auszutauschen wünschten. Frauen waren nicht explizit ausgeschlossen.1)
Frauen und Bildung Ende des 19. Jahrhunderts
Zur Gründungszeit der DChG waren die Bildungsmöglichkeiten für Frauen in D
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